In vielen Regionen ...
... kann man Grundstücke direkt bei den Gemeinden erwerben. Gerade für ortsansässige Familien mit Kindern gibt es oft sogar besonders vergünstigtes / bezuschusstes Bauland von den Gemeinden. Dieses ist meist erheblich günstiger als Bauland von Maklern.
Tipp: Direkt bei den Baubehörden der Gemeinden nachfragen und dort z.B. die aktuellen Bebauungspläne sichten (die sind auf Anfrage frei und kostenlos öffentlich zugänglich)
Aus den Bebauungsplänen sieht man auch, wo in Zukunft Bauland ausgewiesen wird und bekommt oft auch den Tipp, bei wem man das Bauland direkt (also ohne Makler!) kaufen kann, z.B. beim Landwirt xy oder direkt bei der Gemeinde. Das gleiche Bauland wird häufig auch über Makler angeboten, aber dann zahlt man völlig unnötig 4-8% Provision darauf.
Ganz wichtig beim Grundstückskauf: Es darf beim Kauf und bis einschließlich zur Eintragung im Grundbuch keine Verbindung zu einem bestimmten Bauträger geben ("Bauträgerbindung"), denn das wird dann bei der Grunderwerbssteuer sehr teuer.
Wenn man das unbebaute Grundstück kauft, zahlt man bei Eintrag ins Grundbuch die Grunderwerbssteuer nur auf den Wert des unbebauten Grundstücks. Sobald jedoch eine Bauträgerbindung besteht oder man sich zum Zeitpunkt des Eintrags im Grundbuch bereits auf einen Bauträger festgelegt hat, wird die Grunderwerbssteuer so berechnet, als ob das Grundstück bereits bebaut sei, und das ist erfahrungsgemäß 4 bis 5 mal kostenintensiver.
Also: Erst Grundstück kaufen, gleich ins Grundbuch eintragen lassen und erst dann für einen Bauträger entscheiden, wenn die Grunderwerbssteuer bereits festgesetzt wurde.